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höflich & freundlich wird nicht reichen!

Wie werden „wir“ auf gesellschaftlicher Ebene miteinander umgehen?

Wird es wohlwollender oder eher nicht?

In diesem Beitrag gehe ich davon aus, dass es die nächsten Jahre eng werden dürfte in Sachen Lebensgrundlage oder gar Wohlstand und dass es in solchen Zeiten am aller wichtigsten sein wird wie die Menschen miteinander umgehen werden und füreinander da sein werden.

Was ich damit meine?

Was mich hier beschäftigt?

Nun ich bin nicht gerade als Konformist oder Diplomat verschrien, wenn es darum geht offen und ehrlich die Meinung zu bekunden oder einfach nur eine für mich erkennbare Lage darzulegen!

Ich schätze mich glücklich so einiges in den letzten Jahren und heute noch „erleben“ zu dürfen.
Kurz und knapp: In aller Herren Länder und allen möglichen und schier unmöglichen Situationen in den unterschiedlichsten Kreisen durfte ich „beiwohnen“ und darf ich verkehren – auch heute noch –
trotz meiner Narrenkappe die doch einige Male bereits weit und fern geleuchtet hat 🙂

Und so kommt es zur heutigen, heiklen Fragestellung:

Wie werden die wenigen „Habenden“, also die die reichlich und überreichlich haben,  zu den vielen „Habenichtse“ die schon in Not sind oder noch in schwere Not geraten könnten, stehen?
Quasi von Mensch zu Mensch nur eben von „oben“ nach „unten“ …

Ich nehme dabei „Papa Staat“ und helfende Berufe als „Mittelsmann“ und Retter in der Not heraus. Denn hier dürfte gerade der größte Engpass schon bestehen oder noch entstehen wenn nicht mehr ausreichend „Bewegungsfreiheit“ in Sachen Umverteilung besteht.

Grund für die Unbeweglichkeit? Offiziell heißt es „nicht finanzierbar“, eigentlich müsste es heißen „nicht mehr tragbar“ oder noch ehrlicher „nicht mehr vereinbar mit der Wirtschaftlichkeit und den Interessen der Habenden“ – was immer das heissen und bedeuten soll.

In Bezug auf die Mehrheit der Menschen, die Menschheit an sich und Mutter Natur ist jedoch eines erkennbar: Es könnte eng werden!

Wenn also in den zugehörigen Entscheiderkreisen von „Austerität“ – der Disziplin der Entbehrung und Sparsamkeit in Form von Ausgabensenkungen im Dienste der Gemeinschaft – die Rede ist,
dann geht es an sich um etwas ganz anderes:

Wie viel ist der Mensch an sich und viele betroffene Menschen im Einzelnen denen wert die genug haben um zu geben?

Recht Eigentum

recht so? Ja?

Ich meine damit die Menschen um uns die heute mehr oder weniger korrektes Verhalten aufzeigen und dabei in den vollen oder gar „übervollen“ Genuß der Vorteile in unserer Welt und der Gesellschaft kommen und doch nicht wirklich das an Ethik und Wohlwollen aufscheinen lassen was sich nicht nur gehören würde sondern zum Großteil Dinge betrifft die tatsächlich den anderen gehören würden wäre da nicht die verflixte Sache mit dem Recht auf Eigentum!

Ich rede von maßloser Anhäufung an Reichtümern. Ich spreche von Auf- und Ausbau an Vermögen zur Steigerung der eigenen Stellung.
Ob dabei Machthunger, Gier oder einfach nur das schnöde, erlernte Belohnungsverhalten die Basis bilden will ich dahingestellt lassen.

Mich interessiert viel mehr das Ergebnis und die Vorzeichen für die nächsten Jahre:

Der Großteil des „Klientels“ das ich hier anspreche hat eines gelernt:

Mit etwas Benimm und noch mehr Stil lässt es sich sehr gut leben.

Man bleibe höflich und sei freundlich – wenn man etwas braucht oder will sowieso.
Man zahle pünktlich und halte korrekt an den Vereinbarungen fest.
Alles andere ist gestaltbar und verhandelbar – mit Fug und Recht!

Ich schließe an dieser Stelle bewusst die Haudegen, Nichtsnutze und Gauner aus die es auf allen Ebenen der Existenz gibt und die sich unrechtmäßig, also illegal und damit ohne rechtliche Grundlage,
gegen die Regeln bedienen!
Egal ob Wohlbetucht oder bettelarm ruchlose, anstandslose Menschen ohne jeglichen Respekt und der Erfüllung auferlegter Pflichten gab es immer und wird es wohl immer geben.
Darum kümmert sich das System! So die Theorie!
Wenn ich das hier und jetzt auch noch in Frage stellen müsste, dann würde ich den kompletten Beitrag hier abbrechen und wohl ganz
andere Maßnahmen in meinem Leben zu ergreifen haben …

Also zurück zum wahren Corpus Delicti … Worum geht es wirklich hier?

Es geht um Menschen die sich en gros höflich und freundlich verhalten. Menschen die sich stets korrekt und legal darum bemühen ein wertvoller Teil unserer Gesellschaft zu sein und so auch größtenteils agieren.

Wird das reichen?

Hat unser System um uns herum, wie ich es an dieser Stelle nennen will, ausreichende Korrekturmechanismen? Ist es darauf ausgelegt sich so zu verhalten und sich so zu entwickeln, dass es der Allgemeinheit dient?

Immer öfter wird dies bezweifelt! Immer häufiger kommt es zu Systemkritik …

wer kann wieviele tragen und will das auch

wer kann und will helfen?

Mehr und mehr höre ich von allen Seiten, dass „das System“ eine starke Mittelschicht mit ausreichendem Wohlstand benötigt. Nur mit Hilfe eines gesunden Mittelstandes hat „das System“ genügend Tragkraft.
Egal ob wir die Steuerlast bewältigen wollen oder einfach nur die (noch) nicht kommerzialisierten Belange aller Bürger durch freiwillige und ehrenamtliche Einbringung abdecken wollen.

Immer klingt an, dass der „habende“ Teil der Gesellschaft tragen muss. Dass hier weit über höflich und freundlich hinaus getragen werden muss. Eine Pflicht ist mit dem Wohlstand verbunden!
Ein tragfähiges Miteinander ist zu bewahren sonst wird es dunkel …

Hier spielt dann auch immer der Aspekt des Altruismus von innen heraus eine große Rolle. Es muss ja nicht gleich die großzügige Spende oder gar die ausgewachsene Stiftung der obersten Spitze sein, oder?
Doch auch all diese schier grenzenlosen Selbstlosigkeiten der Eliten dienen heute nicht mehr nur am Rande dem Wohle anderer sondern sind ein bitter nötiger Teil
geworden ohne den es schon heute noch dunkler aussehen würde, oder?

Also was nun? Was bedeutet das alles jetzt?

Vertrauen wir an dieser Stelle doch auf die Selbstregulierungskräfte? Nicht?
Sollten wir langsam nachschieben und ein bis zwei Stufen hochschalten?
Ist es eine Sache der „freiwilligen Einbringung“ in die Gesellschaft?

Aus freundlich und höflich
wird wohlwollend und helfend

Der erste und entscheidende Schritt wird sein, dass aus dem unverbindlichen Nebeneinander wieder ein interessiertes Füreinander wird, oder nicht?

Erst wenn die „Habenden“ wieder ohne mit der Wimper zu zucken geben und helfen ohne dabei an Eigennutz und Profit zu denken,

DANN dürfte das einen immensen Schub für die gesamte Gemeinschaft geben, richtig?

der gute Samariter wohlwollend hilfsbereit

mit Hingabe helfen

Wie, was? Ich erscheine etwas verrückt?

Das geht doch gar nicht!

So etwas geht vielleicht im Kleinen, Verborgenen, also ganz kontrolliert im engeren Kreise, ohne Gefahr auf Flächenbrand!
Aber doch nicht als Grundeinstellung, also umfassend oder gar immerwährend! Das zu verlangen ist maßlos und überschreitet alles mögliche!

Wo kämen wir da denn hin?

Ah … Nachtigall ich hör Dich trapsen … sind Sie vielleicht auch ein wenig befangen was das Wohlergehen anderer Menschen betrifft und Ihre „Verpflichtung“ zu helfen?

nicht nur berufen sondern auch bereitwillig

nichts zu verdienen? Nein danke!

Oh je ich sehe schon. Das wird eine harte Nummer alleine die erste Stufe zu nehmen. Und doch bin ich überzeugt: Nur wenn uns das als Ganzes in der Gesellschaft gelingt, also der Schritt hin zu einer erfüllten, wohlwollenden Haltung ohne die eigene Vermögensmehrung in den Vordergrund zu stellen nur dann haben wir eine reelle Chance in relativ ruhigen Gewässern zu treiben.

Konkret würde das heißen:

Bewusst die eigenen Interessen zurücknehmen, das eigene Vermögen schmälern.
Warum? Um damit Druck aus dem System zu nehmen und den bedürftigen Menschen helfen deren aktuelle Situation heute schon ausweglos erscheint.
Die sogenannte Mildtätigkeit umschreibt diesen Tatbestand wohl am besten.

Der „Habende“ könnte jedes Jahr einen Teil seines Vermögens auflösen oder zumindest unentgeltlich zur Verfügung stellen, quasi als „Commons“ bereitstellen, um damit sinnvolle Lösungen für besonders schwere Fälle zu ermöglichen.

Sie haben keine Idee dazu? Das liegt Ihnen fern? Kein Wunder!

Geht es doch im täglichen Diskurs der „Habenden“ eher um die „Gestaltung“ der Situation im Rahmen der sinnvollen Alternativen für alle. Also viel mehr darum wer auf bezahlter Basis Sprachkurse für Flüchtlinge gibt oder gar um die genauen Rahmenbedingungen für Vermieter um möglichst fair das Unterbringungsproblem zu lösen und dabei niemanden zu kurz kommen zu lassen oder gar zu schädigen …
Sie verstehen schon was ich meine und wie kaputt unsere ach so freundlich, höflichen Akteure als „Habende“ ticken!

Da bleiben wir doch lieber unkonkret und nehmen die nächste Stufe auf der Skala der Barmherzigkeit …

mitfühlend und selbstlos

Oje! Da ist jemand in den Honig-Topf der Religion gefallen …

Hilfe, hilfe, rettet ihn!

das materielle zählt nicht mehr oder doch

Die hohe Kultur?

Wir haben da noch einen ewig Gestrigen gefunden. Der ist unheilbar krank!

Der braucht dringend psychologische Betreuung sonst macht der noch ein paar andere auch noch kirre …

Ok, ok ich schwäche das ein wenig ab:

Beginnen wir doch einmal mit aufrichtig und ehrlich …

Soll heißen alle „Habenden“ würden einfach nur den „Unwissenden“ aufzeigen welchen Stand sie haben.
Also nicht nur den Kontostand und die aktuelle Verdienstsituation sondern einfach kurz auflisten welche Schulden- und Vermögenssituation
sie derzeit inne haben.
Im nächsten Moment wäre dann noch das ehrliche Interesse an der exakt gleichen Aufstellung des Gegenübers, also dem „Habenichts“ von unschätzbarem Wert.

Ich denke ab diesem Moment dürfte sich fast schon automatisch eine andere Ebene an Kommunikation mit einer gewissen Eigendynamik entwickeln – denken Sie nicht?

  • Sie haben Zweifel? Sie sind also ein Zweifelnder?
  • Sie wollen mich an dieser Stelle einer Sünde bezichtigen?
  • Ich wäre ein Ketzer?
  • Ich würde damit nur den Pranger wieder einführen?
  • Sie glauben das wäre ein unverschämtes Zur-Schau-Stellen?
  • Sie sind der Meinung das würde nur Unheil über uns bringen?
Wie werden die Millenials reagieren

Wie werden die Millenials und alle anderen reagieren? Es bleibt spannend …

Ach ja, aber das Verschweigen dieses unsagbar grausamen Tatbestandes?
Dieses Vorgehen hinter Höflichkeit und Freundlichkeit versteckt, das tagtäglich von statten geht ist ja sowas von besser, richtig?

Oje, oje, wenn Schritt 1 oben fast schon als zu schwierig erschien, so dürften wir hier einen Punkt erreicht haben der seit dem Mittelalter nicht mehr anzutreffen war:

Ketzerei, also das Abweichen von der allgemein gültigen Meinung

Und jetzt dürfte dem letzten Leser – egal aus welchem Lager er kommt – klar geworden sein:

Es wird schwierig und ungemütlich in den nächsten paar Jahren …

HEUREKA!
Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst


Inspirationen, Quellen und interessante Adressen im Netz

Süddeutsche DE
„Goldgräberstimmung“ in der Provinz
sueddeutsche.de/politik/unterbringung-von-asylbewerbern-goldgraeberstimmung-in-der-provinz-1.2416931

Clemens Schwestern DE
Die sieben Werke der Barmherzigkeit für heute
clemensschwestern.de/downloads/Broschuere_Ausstellung PDF

Grenzwissenschaftler
Zur Wissenschaftskritik – was früher Ketzerei war, ist heute die Verschwörungstheorie
grenzwissenschaftler.com/2015/11/14/zur-wissenschaftskritik-was-frueher-ketzerei-war-ist-heute-die-verschwoerungstheorie

ISOLA DI PATMOS
Die Frage der Ketzerei und Ketzer, gestern und heute
isoladipatmos.com/de/la-questione-delleresia-e-degli-eretici-ieri-e-oggi

Mittelalter Server DE
Was ist ein Häretiker
mittelalter-server.de/Mittelalter-FAQ/Das-Mittelalter-faq-nr_91

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