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Wer läuft denn gleich Davos?

An sich sind es doch nur Reports!

Doch wenn man es genau nimmt steckt da richtig Mucke drin …

Im Zuge meiner Arbeit und noch viel mehr im Zusammenspiel mit anderen Mitdenkern kommt es zu folgenschweren Einblicken!

In der neu gegründeten, internationalen Kooperative COOP.digital und durch die umfangreichen, daten-getriebenen Analysen entstehen sogenannte Erfolgsfeld-Reports und die haben es in sich!

Bei der Umsetzung des diesjährigen Digital Wealth Erfolgsfeld-Berichtes ist es dann passiert!

Es kam zu augenöffnenden Einblicken. Wahrheiten kamen ans Tageslicht die so eigentlich keiner wahrhaben will!

Und egal mit wem ich dann die Sachlage erörtert habe – möglichst objektiv und emotionslos versteht sich denn nur so erhält man „repräsentative“ Aussagen auf Basis eines adequaten Querschnitts!

Tja was soll ich sagen?

Toten Stille?

Ich formuliere es mal lieber im Stile der Quellen dieses Beitrags:
„Intensivste Nachdenklichkeit“ auf der anderen Seite …

Hm – was ist denn los? Erzähl schon!

Ok gehen wir das ganze langsam an. Ich präsentiere hier besser mal eine möglichst moderate, abgeschwächte Facette.
Eine Variante die auch ich, als durchschnittlich techno-kapitalistischer Vertreter am einfachsten nachvollziehen kann und mir die Ergebnisse in möglichst verträglicher Form darbieten …

Wie? Was meinen?

Ja harte, fundierte Fakten eben. Mit jeder Menge Studien hinterlegt und verdeutlichenden Grafiken aufbereitet!

Grundlage: Zwei exemplarische Berichte als Ergebnis aus dem diesjährigen World-Economic-Forum. Also der Ecke und dem Zauberhut mit ausreichender Autorität in der Welt und genügend Signifikanz und Gewichtung. Tatsächlich sind viele Zitate und Stellungnahmen daraus in den „collaborative report“ unseres Verbundes eingeflußen und haben diesen nicht gerade wenig „bezuschusst“ in Sachen Faktenlage.

Sie als Leser oder Leserin kann damit davon ausgehen, dass damit eine genügend hohe Überlappung (~65-70%) der Kernaussagen mit führenden Instituten und Forschungseinrichtungen vorliegt.
Dies kann ich Ihnen an dieser Stelle als mitverantwortlicher des „Digital-Wealth“-Erfolgsreport auf Basis semantischer Indizierung mit Brief und Siegel bestätigen. Denn nach Aggregierung von mehr als 2.000 Einzeldokumenten aus über 300 führenden Einrichtungen und linguistischer Querprüfung durch mein deep-learning System würde ich das fast schon als amtlich erwiesen bezeichnen 🙂

Damit können Sie bei den beiden Berichten davon ausgehen, dass es sich um aktuelle und abgesicherte Darstellungen von höchster Stelle und aus höchsten Kreisen informiert handelt!
Neutraler dürfte man die Sicht nicht hinbekommen …

Einziger Wermutstropfen – Gerade heraus:

Der Umfang und auch die Härte der Wahrheitsformulierungen sind in den nachfolgenden Ausführungen leider bei weitem nicht eindringlich genug oder gar voll ausgereizt um Ihnen das wahre Ausmaß
des kommenden, digitalen Reichtums aufzuzeigen- Leider! Dazu wäre der ungefilterte Erfolgsfeldreport notwendig doch der ist nur im Rahmen der peer licence für COOP.digital member für Schocktherapien zugänglich.

Doch es heißt ja immer so schön: Der Ton macht die Musik und weder zu laut noch zu aggressiv bekommt dem Durchschnittsgehör in unserer Gesellschaft wirklich gut …

LOS GEHT’S!

Buckle up! Schnall Dich an!

Vorsicht, es könnte holprig und schwerverdaulich werden – Magenverstimmungen nicht ausgeschlossen …

Man nehme „The Global Risks Report 2017 12th Edition“ und „The Inclusive Growth and Development Report 2017“ und ziehe all das heraus was es in Bezug auf den Gesundheitszustand von Wirtschaft, Mensch, Natur und Welt an sich zu lernen gibt …

Das Motto lautet – wie könnte es passender gewählt sein:

„COMMITTED TO IMPROVING THE STATE OF THE WORLD“

The Global Risks Report 2017

The Inclusive Growth and Development Report 2017

Gleich zu Beginn fällt in beiden Berichten die gehäufte Verwendung und gewichtige Betonung von „rising“, „challenge“, „changing“, „degrading“, „conflict“, „instability“, „deseases“ und allen sonstigen wordstemmings, also Wortstämmen, aus dem Bereich des Risikomanagements für Alarmierung & Warnings und der gewaltigen Bildsprache von kränklichen und schwachen Rahmenbedingungen.

Wunderbar elegant und anmutig wurde hier anscheinend die gesamte Abhandlung dann doch in Form eines „mood modulating“ gestaltet und auf hohem Niveau in Bezug auf Entwicklungsmöglichkeiten überarbeitet.

Wenn Sie wirklich mehr davon wollen, dann sollten Sie den Appendix A studieren da bekommen Sie die volle Latte an richtig genialen Begriffen für ihre Kammer des Zukunftsschreckens ab:

Asset bubbles in a major economy, deflation in a major economy, failure of a major financial mechanism or institution, failure/shortfall of critical infrastructure, fiscal crises in key economies, high structural unemployment or underemployment, illicit trade, severe energy price shock. unmanageable inflation, extreme weather events, failure of climate-change mitigation and adaptation, major biodiversity loss and ecosystem collapse, major natural disasters, man-made environmental damage and disasters,…

Ja man könnte es fast schon als profundes „Report Engineering“ in Anspielung auf den verschwörungstheoritischen Begriff des „Geo Engineerings“ auslegen 🙂
Sorry für den Seitenhieb weit unter der Gürtellinie.
Es ist aber auch schwer die Schnauze zu halten in diesen Zeiten!

Ist aber alles halb so wild!

Alle Sachverhalte sind ja wunderbar eingebettet in Kennzahlen. Alle Eventualitäten – so erfährt man – sind in guter alter Ingenieursmanier nach „likelyhoods“ eingeordnet. Nach Jahren, Weltregion,  Auswirkungskraft einfach alles was man sich so wünscht wenn es eng wird …

Ist es nicht schön die Welt auf höchstem Niveau voll im Griff zu haben? Find‘ ich schon!

Man braucht einfach nur ausreichend akademische Unterstützung und den nötigen Biss von Versicherungsmathematikern und schon flutscht das nur so mit der Datengewalt …

Ok also hier mal was für’s Auge dazu:

 

Zugehörige Fragen im Hintergrund

Geht man ins Detail so kommen echte themen auf. Die sind zwar dann ein bisschen drückend und nagen an der Hochstimmung doch da muss man halt durch:

  • Western Democracy in Crisis?
    Nein, nein das geht schon noch!
  • Declining Civic Freedoms?
    Ach Quatsch mit Soße!
  • A Technology Risk Landscape?
    Hä? Ich dachte Technik löst unsere Probleme?
  • A Fourth Industrial Revolution based in Artificial Intelligence?
    Hey die sind ja richtig helle dort!

Wie kommt’s? Was ist hier los?

Könnte es sein, dass im Benchmarking zwischen den Ländern eklatante Problemfelder zu finden sind?

  • Wie sieht es denn mit dem „inclusive development index“ so aus?
  • Hinkt in manchen Ecken der Welt das Wachstum?
  • Müssen wir „Education & Skills“ hochdrehen?
  • Sollen wir die Basisdienste und die Infrastruktur stärken?
  • Haben wir ein Problem mit Korruption oder hohen Mieten?
  • Müssen wir mit Finanzmitteln mehr in die reale Ökonomie eingreifen?
  • Brauchen wir nicht einfach mehr Unternehmertum und müssen kräftig „assets“ aufbauen?
  • Bei der Beschäftigung der Leute oder der Entlohnung etwas faul?
  • Können wir mit Geldspritzen von einer Ecke zur anderen was bewegen?

Also bei den „Performern“ läuft alles so richtig glatt! Und die „developing economies“ laufen auch gar nicht so schlecht, oder?

Hm … aber irgendwie klappt das aktuell mit dem „inklusiven Wachstum“ nicht so richtig?

Was ist da los? Was müssen wir denn bloß wieder mehr einschließen? Wie können wir denn mit „empowerment“, „education“ und „employment“ dafür sorgen, dass endlich die Nadeln wieder nach oben zeigen?

Also eine Grafik macht wirklich ein bisschen traurig:

decline of investments

Irgendwie gehen die Investitionen runter …

virtous circle of growth and development

Virtous Circle: Ein Wunder!

Wir müssen Erfolg neu definieren! Wir sollten für sozialen und ökonomischen Fortschritt sorgen … aber das GDP ist irgendwie nicht mehr die richtige Meßlatte könnte man vermuten … man bräuchte darüber hinaus messbare Werte … neue Tools irgendwie …zum Glück arbeitet die OECD jetzt anscheinend an einem „productivity-inclusiveness nexus“ oder so … ich bin da etwas zu dumm und einfältig dafür … verstehe ich nicht was die da jetzt neues Treiben … aber wenn es hilft bin ich dabei …

 

Also einen „virtous circle“ haben die jetzt auf alle Fälle gefunden: Da dreht sich bald wieder was sag ich euch …

neuer Schwung bessere Umverteilung oder so

Soweit sehen die Koeffizienten gar nicht so schlecht aus! Die Pfeile zeigen auch auf mehr …

Die variierende Rolle der „redistribution“ haben die auch als Abbildung gezeigt. Die Pfeile zeigen alle soweit in die richtige Richtung. Egal ob „advanced“, „upper middle“, „lower middle“ oder „low“ sieht alles soweit gut aus. Natürlich in den verschiedenen Ländern unterschiedlich aber das ist ja klar. Da kosten die Sachen ja auch weniger und dass es noch etwas dauern wird bis hier eine einheitlichere Situation für alle eintreten wird das ist ja logisch … Man muss auch sagen die „alternative weightings of IDI indicators and pillars“ ist noch ein bisschen schwierig. Doch da haben die sich mächtig ins Zeug gelegt! Das gibt es dann zur Verfeinerung der Einsichten noch als interaktives Tool online: wef.ch/igd17

 

Das wird jetzt dann bald alles inclusive und sustainable – Canada hat hier anscheinend die Nase vorne … Es geht halt auch darum die Globalisierung zu retten in dem man etwas mehr auf die breitere Streuung der Vorteile achtet oder übersetzt man „benefits must be shared more broadly“ doch anders?

Ich bin bei so hochtrabenden Themen echt immer etwas verunsichert vor allem wenn es in einer anderen Sprache geschrieben ist die ich nur bis zu einem gewissen Grad in Sachen „Infos zwischen Zeilen“ lesen kann …

Aber ein paar wichtige Punkte habe ich mir als Orientierungshilfe mitgenommen:

  • scaling internet-enabled small-business trade
  • facilitate reductions in barriers to trade in services and to investment in industrial value chains
  • catalyze the leveling up of social and environmental standards
  • modernize and harmonize international investment and regional trade agreements

Das sind echt konkrete Punkte die werde ich in den nächsten Tagen verstärkt angehen …

Beruhigt haben mich dann auch die beiden Grafiken in der Box 9. Denn die zeigen dass wir eine „reduced global poverty“ haben und auch gleich „more inclusive development“ – Cool!

Da hat sich wirklich was getan die letzten Jahre hey!

Und in der Sektion 5 haben die dann gleich noch aufgezeigt, dass die „next steps“ für die die public-private Cooperation schon eingeleitet sind und einfach nur nachdrücklich genug verfolgt werden müssen.

Warum? Hm … weil damit irgendwie alle „stakeholder“ mehr von den „contributions“ abkriegen und das McKinsey Global Institute wohl „valuable lessons in the practice of inclusive growth contributed“ hat.

Aber wer da von wem und wie genau, aktuell bei OECD, ILO, World Bank und „other international organizations specialized in these areas“ Vollgas gibt und den Karren aus der Scheiße zieht hab ich noch nicht ganz geblickt mit meinem beschränkten Verständnis – sorry komme vom Land und habe nicht jeden Tag die Chance solche Berichte zu lesen und eigene Berichte zu verfassen …

CONCLUSION

Bei der „Conclusion“ tut man sich dann anfänglich schwer und muss dann doch einen heftigen „Kopfschüttler“ in Sachen widersprüchlichkeit des Status Quo eingestehen:

Theoretisch kann man davon ausgehen, dass ein höhere Vernetzungsgrad zu verstärkter, intrinsischer Resilienz führt …
doch leider muss man aktuell davon ausgehen, dass es ein massives Wachstum an systemischen Fehlern gibt und weiter geben wird – Hola die Waldfee – so viel Ehrlichkeit ohne dabei rot anzulaufen.
Warum? Warum sollte man hier rot anlaufen? Gibt es etwas was nicht wirklich aufrichtig und deutlich aufgezeigt wurde?

Der große, fette Elefant im Raum wurde einfach nicht klar erkannt und als wichtigste Herausforderung sofort maßnahmentechnisch besprochen?

Boah! Das ist genau das was zu erwarten war!

Die elektrischen Netze sind ganz wichtig, denn die Zentrale Rolle für Leben, Verkehr und Wirtschaft und so ist stark durch Cyberattacken, Technikausfälle und Solarstürme gefährdet.

Also diese Infrastrukturschwächen sollte man wirklich so schnell als möglich mit massiven, zentralen und industriell-bewältigbaren Mitteln angehen und lösen – so ja nicht oder?

Also überhaupt sind die Infrastruktur Netzwerke das A und O, also das Um und Auf für die kommenden Zeiten. Hier müssen Standards und Erfahrungsaustausch massiv helfen. Und natürlich sollten hier umfassende Stresstests vorab mit Nachdruck gemacht werden.

Diese werden zwar die persistenten ‚inequalities‘ und ‚comparative global economic weaknesses‘ nicht ganz verschwinden lassen aber mit den heutzutage völlig intakten ’national decision-making processes‘ und der Zurhilfenahme der ‚obstructing vital global collaboration‘ dürfte das alles kein Problem werden …

Conclusio:
Technology continues to offer us the hope of solutions to many of the problems we face.

But the pace of technological change is also having unsettling effects:
these range from 
disrupting labour markets through automation to exacerbating political divisions
by encouraging the creation 
of rigid communities of like-minded citizens.

We need to become better at managing technological change, and we need to do it quickly.

Above all, we must redouble our efforts to protect and strengthen our systems of global collaboration.

Nowhere is this more urgent than in relation to the environment, where important strides have been made in the past year but where much more remains to be done.

This is a febrile time for the world. We face important risks, but also opportunities to take stock and to work together to find new solutions to our shared problems.

More than ever, this is a time for all stakeholders to recognize the role they can play by exercising responsible and responsive leadership on global risks.

HEUREKA!
Oder besser: Lustig, oder nicht?


Der interessierte Leser findet alle hier eingeflossenen Ergebnisse in originaler Form hier:

weforum.org/reports/the-global-risks-report-2017 

weforum.org/reports/inclusive-growth-report-2017

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